Blog - Branding: Blaue Erdbeeren schmecken blöd. | Hey Ruby

Branding: Blaue Erdbeeren schmecken blöd.

Photo by Autri Taheri

Ein starker Brand löst Emotionen aus. Darum ist die Wahl der Farben für das eigene Corporate Design zentral. Dabei muss die Farbe aber zum Charakter der Marke passen. Wie findet man die passenden Nuancen?

Verschiedene Farben lösen bei uns unterschiedliche Emotionen aus. Und jeder hat seine ganz persönlichen Vorlieben. Entscheidend bei der Auswahl der Farbwelt für das Corporate Design ist aber, dass sie zum Charakter der Marke passt. Dafür muss man sich erst klarwerden, was die einzigartige Positionierung des Brands ist: Was ist seine Geschichte? Wer ist er? Und wie tritt er auf? Die Antworten auf diese Fragen geben wichtige Hinweise, in welche Richtung das visuelle Erscheinungsbild der Marke gehen soll. Jetzt ist es an der Zeit, Moodboards zu erstellen: Dafür sammelt man Bilder, welche die gewünschte Stimmung transportieren. Auf dieser Basis lassen sich Farbpaletten erstellen, aber auch Schriften aussuchen, die zur Grundstimmung des Brands passen.

Wie erstelle ich ein Moodboard?

1. Auf Pinterest gibt es hochstehende Bilder zu allen möglichen Themen. Erstellen Sie eine Pinnwand und sammeln Sie Bilder, welche die Stimmung Ihres Brands widerspiegeln. Das können Landschaften sein, Möbel, Tiere oder Muster, die Ihnen gefallen – es geht hier nicht um den Bildinhalt, sondern die Stimmung und Farben. Sie können die Pinnwand öffentlich für alle sichtbar machen oder geheim halten, damit nur Sie selbst Ihre Ideensammlung sehen können.

2. Der klassische Weg ist das Erstellen einer Collage. Vielleicht haben Sie bereits Inspirationen gesammelt in Form von Postkarten, Ausschnitten aus Zeitschriften oder ähnliches. Legen Sie alles nebeneinander und lassen Sie das Moodboard auf sich wirken. Fühlt sich Ihr Brand so richtig an?

Wie erstelle ich eine Farbpalette?

3. Haben Sie ein Bild gefunden, das Ihnen farblich sehr zusagt? Dann können Sie auf dieser Basis online eine stimmige Palette erstellen, z.B. mit Color Hunter.

4. Wenn Sie ein gutes Gespür für Farben haben, können Sie auch selbst eine Farbpalette zusammenstellen. Ein gutes Tool dafür ist das Color Wheel von Adobe. Oder Sie gehen in einen Baumarkt und holen sich ein paar Farbkarten. Grafiker arbeiten nach demselben Prinzip mit Farbfächern – z.B. von Pantone –, welche die Farben so zeigen, wie sie später auf Papier gedruckt aussehen.

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